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Pressemitteilungen 2017

Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung Oktober 2017

Gespräch mit Frau Marina Tchebotaeva (Repräsentantin der Russisch- Deutschen Handelskammer für den Ural in Jekaterinburg und Generaldirektorin Russlands der ENVIRO Chemie)

Die Delegation des Vereins Neue Wege e.V. führte überaus erfolgreiche Gespräche mit der Frau Marina Tchebotaeva, der Generaldirektorin Russlands der ENVIRO Chemie.

Die deutsche Delegation stellte das vom Auswärtigen Amt geförderte und von Neue Wege durchgeführte Projekt zum Aufbau der Zivilgesellschaft und der ehrenamtlichen Kultur in Russland/ Aufbau einer tafelähnlichen Organisationen in Jekaterinburg vor und konnte Frau Tchebotaeva zur aktiven Unterstützung des Projektes gewinnen. In naher Zukunft ist ein Treffen mit den für den Ural zuständigen Verantwortlichen der großen Lebensmittelhändler und regionaler Produzenten geplant. Weiterhin sollen Berichte im Fernsehen und Managermagazin angegangen werden.

Ökologisches Engagement sei für ein Unternehmen, das die „Reinhaltung von Wasser“ zum Betriebszweck hat, nach den Worten von Frau Tchebotaeva, die auch die Herausgeberin eines Kochbuchs, das Rezepte von Verantwortlichen und Mitarbeiter der Kammermitglieder beinhaltet, selbstverständlich. Es wurden weitere Treffen vereinbart und Frau Tchebotaeva wird versuchen, weitere Gespräche und Kontakte mit potentiellen Unterstützern zu arrangieren.

Pressemitteilung 2 Oktober 2017

J. Harms, Prof. Dr. W. Ehlert, Frau M. Tchebotaeva, G. Häuser (v.l.)


Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 5.10.2017

Gespräch mit der Obdachlosenhilfe Jekaterinburg

Die Vorstandsmitglieder der „Obdachlosenhilfe“ der Stiftung „Stadt ohne Drogen“, Jekaterinburg, waren mit dem Verlauf des Workshops „Tafeln in Russland“, der von Neue Wege durchgeführt wurde, sehr zufrieden. Alle angesprochenen Themen wären höchst interessant und sollten als Basiswissen für den Aufbau und den Betrieb einer tafelähnlichen Organisation in der Stadt dienen.

Die „Obdachlosenhilfe“, die unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters von Jekaterinburg arbeitet, wird Ende des Jahres größere Räumlichkeiten beziehen und dann in der Lage sein, Malzeiten zu kochen und Lebensmittel zu lagern. Weiterhin werden deren Betreuungskapazitäten noch vor dem Winter erheblich ausgebaut. Damit werden Grundvoraussetzungen erfüllt einer zukünftigen Tafel erfüllt sein. Der Vorstand der „Obdachlosenhilfe“ hat sich auch für eine Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Stadt ausgesprochen. Nach seiner Ansicht wäre die „Obdachlosenhilfe“ für die Verteilung von Lebensmittel gut geeignet, da sie garantieren könne, dass nur Bedürftige Waren erhalten und jeder Verkauf ausgeschlossen würde.

Mit Neue Wege wurde vereinbart, zeitnah weitere Workshops durchzuführen. Dabei sollen die Themen Sponsoring, Finanzen, Logistik, Akquise und die Gewinnung von Freiwilligen und Unterstützern im Mittelpunkt stehen. Ihre Vorausplanung sollte so gestaltet werden, dass viele Personen aus der Stadt teilnehmen können.

Die „Obdachlosenhilfe“ hält den erfolgreichen Aufbau der neuen Organisation nur für möglich, wenn die deutschen Partner als Berater längerfristig zur Verfügung stehen und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Region aktiv unterstützen. Die „Obdachlosenhilfe“ erhielt von Neue Wege eine „To-Do-Liste“ mit auf den Weg gegeben, die beim nächsten Treffen Stück für Stück abgearbeitet werden soll. Als Termin wurden die ersten 14 Tage im November ins Auge gefasst.

Pressemitteilung 1 Oktober 2017

Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 22.8.2017

Besuch einer ‚kleineren‘ Tafel in Achim

Die Achimer Tafel wurde den russischen Gästen des Vereins „Neue Wege e.V.“ im Rahmen der Ausbildung innerhalb des Projektes „Aufbau der Zivilgesell­schaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und in der Ukraine“ als Beispiel einer Tafel ohne Träger in einer Region mit einem Einzugsgebiet von ca. 40.000 Personen vorgestellt. Das Besondere an dieser Tafel ist, dass sie praktisch nur von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben wird.

Weder in Jekaterinburg bzw. in Russland gebe es, so die russischen Gäste, eine solche Art von Hilfe für Bedürftige. Daheim werde zwar von Kirchen und Privatpersonen geholfen – aber nicht regelmäßig und nicht ausreichend. (Z.B. erhalten Obdachlose einmalig im Monat nur vergleichsweise ca. 10 €.)

Die russischen Gäste zeigten sich überrascht von der Vielzahl und Unterschied­lichkeit der Waren, die gegen Mittag in der Tafel eintrafen. Sie halfen bei der Entladung der Fahrzeuge, bei der Präsentation und der Ausgabe von Waren mit. Auch machten sie „Probeeinkäufe“ – um per Foto zuhause in Jekaterinburg die die kaum ‚glaubliche‘ Leistung der Tafeln als ‚best practise‘ deutscher zivilgesellschaftlicher Hilfe vorzeigen zu können.

Abschlussbesprechung:

Das Ziel des Besuchs der russischen Gäste in Deutschland wurde erreicht: Die Zusammenarbeit wurde auf eine neue und praktische Grundlage gestellt und die Planung weiterer Kooperationsschritte vorangetrieben. Zur Unterstützung der in Jekaterinburg anzugehenden Vorarbeiten zur späteren Gründung einer ‚Tafel‘ wurde den Gästen eine „to do Liste“ übergeben, die sie bis zum nächsten Treffen in Jekaterinburg bearbeitet werden.

Weiterhin wurde der Zeitplan für die nächsten Schritte festgeschrieben. Beide Seiten zeigten sich mit den Ergebnissen des Besuches sehr zufrieden.

Sie waren sich weiter einig, dass ein Austauschprogramm für russische ehrenamtliche Mitarbeiter zur praktische Aus- und Weiterbildung in ‚Tafel- Tätigkeit‘ notwendig sei. Als Aufenthaltsdauer in Deutschland wurden mindestens drei Monate für optimal gehalten. Beide Seiten werden sich um Sponsoren und Unterstützer für solches ein Programm bemühen.


Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 17.08.2017

Besuch bei der Bremer Tafel und des überregionalen Tafellagers für Bremen/ Niedersachsen

Die Delegation aus Jekaterinburg informierte sich in der Bremer Tafel, die das Großlager der Tafeln für Bremen und Teilen Niedersachsens mit betreibt, über die notwendige lokale und regionale Tafellogistik sowie weiteren Vernetzungen.

Als zweiter Schwerpunkt erläuterte der Bremer Vorsitzende und Geschäfts­führer der Tafel das Konzept einer großen Tafel, die keinen Träger hat. Völlig autonome Tafeln sind auf die strikte Einhaltung ihres Budgets angewiesen, weil sie keine Unterstützung von Dritten erwarten können.

Ein anwesender Gründer sprach den Gästen Mut zu und wies nochmals darauf hin, wie schwierig aller Anfang ist und zu welch guten Ergebnissen man in absehbaren Zeiträumen kommen kann.

Empfang im Bremer Rathaus

Am Nachmittag wurde die russische Delegation im Bremer Rathaus empfangen. Die Gastgeber betonten, dass im Bremer Rathaus in Bezug Ökologie und Nahrungsmittelverwendung auf Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran gegangen werde.

Mit einer Führung durch das Rathaus und anschließendem Rundgang durch die Bremer Altstadt beendete die Gruppe das Besuchsprogramm in Bremen.


Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 17.08.2017

Delegation aus Jekaterinburg informiert sich bei der Tafel in Bremerhaven

Die im Rahmen des vom Auswärtigen Amt unterstützten Projektes „Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und in der Ukraine“ angereisten Akteure aus Jekaterinburg informierten sich bei der Tafel in Bremer­haven über den Aufbau, die Organisation und über die Arbeit der Tafel sowie über die Verbindung zur AWO Bremerhaven sowie weiteren Sozialver­bänden mit Tafeln.

Den Gästen aus Russlands waren weder deutsche Sozialverbände, noch das Modell von „Trägerschaft“ näher bekannt. Auch über die Tafel hatten sie nur erste Kenntnisse (aus den Seminaren von „Neue Wege e.V. in Russland).

Manfred Jabs, der Leiter der Bremerhavener Tafel erläuterte die Arbeitsweisen seiner Tafel. Dabei legte er einen besonderen Schwerpunkt auf die Darstellung der Gründung der Tafel und auf die Feststellung, dass die heutige Tafel das Ergebnis jahrelanger Arbeit vieler engagierter Tafelfreunde und Unterstützer aus allen gesellschaftlichen Bereichen und Schichten sowie der AWO und anderen zivilen Organisationen sei.

Herr Jabs führte die russischen Gäste durch die Räume der Bremerhavener Tafel und erklärte ihre Arbeitsweise. In der anschließen Gesprächs­runde zeigten sich die Gäste besonders beeindruckt vom dichten Netzwerk und den kurzen Wegen, die die Tafel vom Eingang der Ware über deren Bearbeitung und Lagerung bis hin zur Ausgabe organisiert hat.


Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 15.08.2017

Delegation aus Russland reist zum Workshop von Neue Wege e.V. nach Berlin

Zum dreitägigen Workshop „Kampf der Zivilgesellschaft gegen die Verschwen­dung von Nahrungsmittel „ in Berlin reiste eine Delegation aus Jekaterinburg an. Die Veranstaltung war Teil der Ausbildungsreihe des Projektes von Neue Wege e.V. in Kooperation mit der AWO Bremerhaven und der örtlichen Tafel.

Die Veranstaltung in Berlin sowie das gesamte Projekt wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Die russische Delegation setzte sich aus Vertretern des NGO, der eine tafel­ähnliche Organisation in Jekaterinburg mit Hilfe der Deutschen Berater aufbauen will und aus Vertretern des Großhandels der Lebensmittelbranche der Region (Oblast Jekaterinburg) zusammen.

Der Vorstandsvorsitzende vom Verein Neue Wege e.V. Gerd Häuser (ehemali­ger Bundesvorsitzender der Deutschen Tafeln) und der Pädagogische Leiter und Vorstandsmitglied des Vereins Prof. Dr. Ehlert (ehemaliger Vorsitzender des Beirates der Deutschen Tafeln) gaben in ihren Referaten einen Überblick über die Aktivitäten zur Vermeidung von Lebensmittelvernichtung in Europa und be­sonders in Deutschland.

Manfred Jabs (AWO und Tafel Bremerhaven) erläuterte das System der Wohlfahrtsverbände in Deutschland und ihre Arbeit vor Ort.

Die Organisation und die Strukturen sowie die Arbeitsabläufe der Deutschen Tafeln wurden detailliert dargestellt und mit den Gästen diskutiert.

Insbesondere wurden die Möglichkeiten der Übertragung auf das russische System erörtert, die Grundlage der Konzeption für eine künftige nachhaltige Organisation zur Lebensmittelrettung in Jekaterinburg sein sollten.

Alle Beteiligten waren sich darüber einig, das mit dem Workshop und der dort erarbeiteten Ergebnissen Grundlagen für das anschließende Besichtigungs­programm und für die weitere Arbeit in Russland geschaffen wurden.

Die Teilnehmer*innen des Workshops: Russische NGO `s, Fachmanagerin für Lebensmittel­­lieferungen, Stellv. Direktorin einer Handelsgesellschaft, Vertreter, Referenten der AWO und von Tafeln sowie vom Verein Neue Wege e.V.


Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 11.07.2017

Die Projektleitung des Projektes “Aufbau der Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaften in Russland im Kampf gegen Verschwendung am Beispiel deutscher Tafeln„ führte mit dem Pfarrer der deutschen katholischen Gemeinde in Jekatrienburg, Herrn Gsell ein Gespräch über die soziale Lage in der Stadt und im Land, sowie über die bestehenden karitativen Maßnahmen vor Ort sowie die Einrichtung einer Organisation die ähnlich wie die deutschen Tafeln arbeiteten würde.

Pfarrer Gsell, der aus seiner Tätigkeit in Deutschland die Tafeln mit kirchlichen Träger kannte ist davon überzeugt, dass eine solche Organisation in Jekaterinburg fehle. Zumal außer bei der orthodoxen Kirche nur kleine private Organisationen gegen die Armut mit praktischen Hilfen Kämpften.

Er hatte auch in Russland Erfahrungen über die Arbeit der Caritas in Tomsk gemacht (dort wäre nach seiner Auffassung eine Basis für eine tafelähnliche Institution schon vorhanden). In Jekaterinburg sei auch ein großer Bedarf gegeben, so dass alle Aktivitäten auf diesem Gebiet begrüßt werden.

Seine Gemeinde ist aber derzeit aufgrund ihrer Größe und der Zusammensetzung(alle Mitglieder haben durch ihre beruflichen Tätigkeiten nur wenig freie Kapazitäten für soziale Aktivitäten) nicht in der Lage an einem solchen Projekt zu arbeiten.

Die Situation werde sich aber langfristig ändern, zumal er entsprechen tätig sein wird. Pfarrer Gsell wird den „Tafelgedanken „ in seiner Gemeinde weitertragen und um Mitarbeit werben. Er wäre für eine ständige Information dankbar und wird sich bei der Projektleitung wieder melden, wenn er in seiner Gemeinde aktive Unterstützer gefunden hat.

Weiterhin wäre er dankbar, wenn das Gespräch im Herbst fortgesetzt würde. Sollte das Projekt auf Tomsk ausgeweitet werden, würde er gerne mithelfen und Kontakte herstellen.

Qdlb./Whv, 11.7.2017


Projekt – Aufbau der Zivilgesellschaft und der ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 11.07.2017

Im Rahmen des Projektes „Ausbau der Zivilgesellschaft /Kampf gegen Verschwendung“ besuchte die Deutsche Delegation die evangelische Kirche in Jekaterinburg und veranstaltete mit den Verantwortlichen einen „Workshop „ über den Kampf gegen Verschwendung von hochwertigen, verzehrbaren Lebensmittel in Deutschland am Beispiel der Tafeln, sowie die Organisation der Hilfsorganisationen und des „Trägersystems“ im Zusammenhang mit den Tafeln.

An dem „Workshop“ nahmen von Seitens des Projektes Prof. Dr. Ehlert, G. Häuser, J. Harms und von der ev. Kirche der Pfarrer Herr Dürr der Leiter der evangelischen Kirchengemeinde und die Sozialarbeiterin teil. Neben der Situation der evangelischen Kirche und die Lage der Mitglieder in Jekaterinburg, wurde auch über das Verhältnis zu der orthodoxen Kirche und die Zusammenarbeit in sozialen Belangen mit der katholischen Kirche gesprochen

So werden von den Mitgliedern der Gemeinde zur Zeit Lebensmittel und Geld gesammelt, um damit für Bedürftige wöchentlich ein Lebensmittelpaket ausgeben zu können. Hauptthema waren aber die Arbeitsweise der Tafeln in Deutschland und deren Ansehen in der Öffentlichkeit sowie das Sponsoring für soziale Zwecke. Außerdem war die nachhaltige Gewinnung von Freiwilligen und aktiven Unterstützern ein wichtiges Thema , sowie die Beteiligung von jungen Menschen an sozialen Projekten.

Die Vertreter der Evangelischen Kirche haben starkes Interesse an einer Organisation in Jekaterinburg, die ähnlich wie die deutschen Tafeln arbeitet und würden auch mit anderen Organisationen vor Ort zusammenarbeiten. Eine Abnahme und die Weiterverteilung von Lebensmittel und Gegenstandes des täglichen Bedarfes könnte kurzfristig organisiert werden( dazu werde jedoch die Zustimmung des Kirchenvorstandes notwendig, die aber gesichert zu sein scheint). Eine Mitarbeit bei weitern anfallenden Tätigkeiten wird mittelfristig als nicht nur möglich sondern auch als erstrebenswert angesehen.

Die Teilnehmer der deutschen Delegation wiesen darauf hin, dass sie nur Möglichkeiten aufzeigen und ggf. vermittelnd tätig sein könne. Alles andere sowie darüber hinausgehenden Aktivitäten müssten von den russischen Organisationen selbstständig getan werden, auch um langfristig die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern.

Zum Abschluss des Besuchs wurden den deutschen Gästen die Räumlichkeiten und die Baumaßnahmen gezeigt.

Mit der Vereinbarung sich bald wieder zu treffen verabschiedeten sich die Teilnehmer des Workshops.

Qdlb./Whv, 11.7.2017


Projekt –Aufbau der Zivilgesellschaft und der ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 07. Juni 2017

Die Stiftung des Oberbürgermeisters von Jekaterinburg „Drogenfreies Jekaterinburg“; insbesondere die Abteilung „Hilfe für Obdachlose“ strebt eine Zusammenarbeit mit dem Verein „Neue Wege e.V.“ und dem Projekt „Gegen die Verschwendung von Lebensmittel“ an.

Die Stiftung, die auch vom Präsidenten der Russischen Föderation unterstützt wird, möchte bis November diesen Jahres ein Zentrum für Obdachlose der Stadt errichten und dort eine regelmäßige Essensausgabe imitieren. Eine Zusammenarbeit mit Dritten, die Lebensmittel sammeln wäre durchaus denkbar.

Die Mitarbeiter der Stiftung würden sich gerne im Rahmen des Projektes von Neue Wege ausbilden lassen und eine langfristige Beziehung mit dem Verein NEUE WEGE e.V. (Beratung und Erfahrungsaustausch) gründen.

Es wurde eine Klausursitzung vereinbart in der der Rahmen der Zusammenarbeit und eine evtl. Integration in das Projekt vereinbart werden kann.


Projekt –Aufbau der Zivilgesellschaft und der ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 07. Juni 2017

Die Delegation des Vereines „Neue Wege e. V.“ besuchte in Jekaterinburg die regionale Leitung der orthodoxen Kirche und stellte ihr Projekt gegen die Verschwendung von Lebensmittel vor.

Weiterhin wurde mit dem in der sozialen Arbeit Beschäftigten ein reger Erfahrungsaustausch über die „Rettung von Lebensmittel „ und die Verteilung an die Bedürftigsten durchgeführt.

Beide Seiten wollen voneinander lernen und haben eine Fortsetzung des Dialogs vereinbart. Dabei soll auch geprüft werden ob, inwieweit und in welcher Form die vorhandenen Aktivitäten in das Projekt integriert werden können oder welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt.


Projekt –Aufbau der Zivilgesellschaft und der ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 06. Juni 2017

Der Vorstand des Vereines „Neue Wege e.V.“ tagte in Jekaterinburg mit Vertretern des Uralhauses.

Im Rahmen einer mehrtägigen Klausurtagung wurde der Aufgaben – und Arbeitsplan sowie der Zeitplan des Projektes „ Kampf gegen die Verschwendung „ in Jekaterinburg gemeinsam mit den Mitarbeitern des „Uralhauses“ entworfen und Zielpunkte festgelegt.

Als erste Maßnahme ist eine Analyse des Lebensmittelhandels in Jekaterinburg durch die russischen Partner vorgesehen sowie über die soziale Situation der Bevölkerung. Insbesondere soll der „ Grad“ der Bedürftigkeit festgestellt werden um so eine gerechte Verteilung zu ermöglichen.

Weiterhin wurden die Grunddaten für die Schulungen festgelegt und gemeinsame Ziele für 2017 entwickelt.

Als erste Ausbildungsmaßnahme wurde ein Besuch der russischen Delegation in Deutschland vereinbart. Anlässlich des Besuches sollen auch Tafeln besucht werden und praktische Erfahrungen gewonnen werden, die dann im Rahmen einer Schulung vertieft werden sollen.

Besonders erfreut war die deutsche Delegation, dass die Beauftragte für Menschenrechte und ihre Stellvertreterin (ausreichende, gesunde und gute Nahrung ist ein wesentliches Menschenrecht) das Projekt nicht nur unterstützen, sondern auch die Delegation begleiten werden.


Projekt –Aufbau der Zivilgesellschaft und der ehrenamtlichen Kultur in Russland und der Ukraine

Pressemitteilung vom 06. Juni 2017

Der Vorstand des Vereines „Neue Wege e. V.“ besuchte das Deutsche Generalkonsulat in Jekaterinburg und unterrichtete den stellv. Konsul Herrn Ludwig Josef Neudorfer sowie den Attaché für Wirtschaft und administrative Fragen, Herrn Sebastian Reinhold über die geplanten Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Gegen die Verschwendung von Lebensmittel „ und für soziale Verteilung in Jekaterinburg.

Die Herren des Generalkonsulats unterstützten die Besucher aus Deutschland, ihr Projekt zu realisieren. Sie informierten über die soziale Lage in der Stadt, über den Lebensmittelhandel vor Ort und stellten Kontakte mit den Akteuren her.

So vermittelten sie der Delegation Kontakte zu der katholischen, -evangelischen und orthodoxen Kirche, sowie zu der Stiftung „Drogenfreies Jekaterinburg“ und der dort angesiedelten Obdachlosenhilfe. Sie boten ihre Hilfe auch für die Zukunft an und waren sehr am Projekt „Lebensmittelverschwendung „ interessiert.

Der Vorstand Neue Wege e.V. bedankte sich für die freundliche Aufnahme und die zugesagte Unterstützung für den weiteren Verlauf.

Ein ständiger Informationsaustausch und weitere Kontakte wurden vereinbart.